AxeAgeRetro – die 90er Jahre

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04.11.2012 von axeage

Was man als Mann in den besten Jahren so alles zu tun hätte: Haus bauen, Sohn zeugen, Baum pflanzen. Ich habe weder noch. Das Haus, das wir besitzen, ist ziemlich alt. Es wurde in den 20er Jahren aus Bruchstein er- und in den 70er Jahren mit Ziegelstein teilweise neu aufgebaut. Der Sohn blieb ungezeugt und der einzige Baum, der in unserem Garten steht – wir nennen ihn ja nicht Garten, sondern Freisitz – ist nicht gepflanzt, sondern irgendwann vom Nachbargrundstück angeflogen. Es ist eine Art wilde Pflaume, die jedes Jahr Früchte für ein paar Gläser Marmelade abwirft.

Der Hauskauf ging ungefähr so vonstatten: bei einem Betriebsfest fragte ich in bierseliger Runde eine Arbeitskollegin, nachdem ich erfahren hatte, dass sie und ihr Mann vor hatten zu bauen, was denn mit dem alten Häuschen geschehen solle, das sie damals bewohnten. Sie sagte, es stünde zum Verkauf, nannte den Preis und per Handschlag sind wir überein gekommen, die Hütte zu kaufen. Ein paar Wochen später gabs einen Besichtigungstermin und wieder ein paar Wochen später bin ich zu meiner Hausbank gegangen, um Geld aufzutreiben.
Als gebürtiger Franke war es ein ungeschriebenes Gesetz, bei der Schmidt-Bank, einer kleinen Privatbank, sein Gehaltskonto zu führen und wenn ich mir überlege, wie schnell und unkompliziert die Kreditvergabe gelaufen ist – tatsächlich habe ich im Zusammenhang mit der Anschaffung einer Schweineschulter schon längere Verkaufsgespräche beim örtlichen Metzger beobachtet – wundert es mich heute nicht mehr, dass besagte Schmidt-Bank ein paar Jahre später pleite gegangen ist, weil zahllose Kredite geplatzt sind.

So wie wir unser Haus gekauft haben, haben wir es übrigens mit allen größeren Anschaffungen gehalten. Ein neues Auto gabs immer erst dann, wenn das alte partout nicht mehr fahren wollte und der Autohändler erst nach zähesten Verhandlungen mit einem grimmig gequälten Lächeln im Gesicht bereit war, unser altes, heruntergekommenes Gefährt in Zahlung zu nehmen. Wir haben auch noch niemals in unserem Leben eine Couch gekauft. Diejenige, die bei uns im Wohnzimmer steht, haben wir von einer Tante geerbt, stammt aus den 50er Jahren, besteht aus massivem Holz, das ich mit einer Farbsprühdose schwarz lackiert habe und deren Polster wir mit lindgrünem Leder haben beziehen lassen, das wiederum von einer Fabrikauflösung stammte. Den Polsterer, ein Ein-Mann-Betrieb mit außergewöhnlich humanen Preisen, hat uns meine Mutter empfohlen und so hat die gesamte Restaurierung der alten Couch, die wir jetzt seit 25 Jahre besitzen und die bestimmt noch einmal 25 Jahre hält, keine 200 Mark gekostet.

Das genaue Gegenteil derart improvisierter Investitions- und Lebenskunst habe ich bei einer ehemaligen Schulfreundin erlebt, deren Eltern Obst- und Beerenweine produzierten und die ihr kurz nach der Geburt ein eigenes Haus hingestellt haben. Dieses Haus wurde später vollständig möbliert und die Möbel schließlich allesamt mit Plastikfolien abgedeckt, so dass die Schulfreundin dann, wenn sie volljährig und verheiratet einzuziehen gedachte, nur noch besagte Folien entfernen musste, um fortan ein sorgenfreies Leben zu führen. Kein Witz, bei einem Klassentreffen, das auf dem elterlichen Obst- und Beerenbauernhof stattfand, hat sie uns stolz dieses Geisterhaus gezeigt. Soviel Beerenwein hätte ich gar nicht trinken können, um mich halbwegs mit derart einengenden Lebensumständen anzufreunden.

Unser Haus war anfänglich gar kein vollständiges Haus. Es handelte sich um ein sogenanntes Stockwerkseigentum, denn lediglich die Stockwerke eins und zwei, die über eine Außentreppe zu erreichen waren, gehörten uns. Erst in den 70er Jahren wurde diese Form des Immobilieneigentums abgeschafft und durch das Wohnungseigentum ersetzt. Als wir vor gut zehn Jahren das Erdgeschoss dazu gekauft haben, hat uns der Notar eröffnet, dass wir seit langer Zeit der einzige und somit letzte Fall von Stockwerkseigentum in seinem Notariatsgebiet waren. Im Grundbuch waren obskure Wohnrechte eingetragen von Leuten, die längst gestorben oder nach Amerika ausgewandert waren. Eine dieser Grundbucheintragungen bescheinigte dem Eingetragenen beispielsweise einen Schlafplatz neben dem Schlot.
Wir waren echt erleichtert, als nach Erwerb des gesamten Hauses diese Eintragungen endlich gelöscht wurden und wir nicht jeden Tag damit rechnen mussten, dass plötzlich jemand aus Massachusetts oder Arizona bei uns auftaucht, um neben dem Schlot sein Nachtlager aufzuschlagen.

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In den 90er Jahren war das Leben in Sachen Beruf und Karriere noch überschaubar. Von Homeoffice und Digital Boheme noch keine Spur. Es gab diejenigen, die jahre- und jahrzentelang bei einer Firma blieben und es gab die Nomaden, die in Rudolf Scheer Maßschuhen von Firma zu Firma zogen und nach jedem Vorstellungsgespräch einen besser dotierten Vertrag in der Innentasche ihrer Boss-Anzugtasche trugen. Ich gehörte zu den Treuen, was nicht zuletzt daran lag, dass ich Schuhe von Deichmann und Anzüge von K&L Ruppert trug.
Dennoch hatten die Liebste und ich in den 90er Jahren genug Geld, um ab und zu in die weite Welt zu reisen. Besonders angetan hatte uns, nicht nur der schönen Golfplätze wegen, die ganze Welt in einem Land: Südafrika. Hier gab es Wüste, Meer, Berge, Sonne, Strand, Urwald, Wildtiere und als wir 1994 zum ersten Mal dort waren, die ersten freien Wahlen nach der Apartheid.

Tatsächlich war die Apartheid noch nicht vollständig überwunden. Es gab noch immer Supermärkte, in denen hauptsächlich – man muss eigentlich sagen ausschließlich – Schwarze einkauften und solche, in denen überwiegend die Weißen ihr Geld ausgaben. Natürlich sind wir erst einmal in einen „schwarzen“ Supermarkt gegangen, allerdings hatten wir ein äußerst unangenehmes Gefühl dabei. Nicht etwa, weil wir Angst vor all den vielen schwarzen Menschen gehabt hätten, sondern weil wir uns des Eindrucks nicht erwehren konnten, hier überhaupt nicht willkommen zu sein. In überwiegend von Weißen frequentierten Läden war das übrigens anders. Hier sah man durchaus den ein oder anderen Schwarzen, aber damit hatte niemand ein Problem. Eigentlich hatten wir uns das genau anders herum vorgestellt, und so bestätigte dieser kleine, unscheinbare Einblick in das Inneste eines Landes wieder einmal eindrucksvoll die alte Binsenweisheit: Vorurteile über andere Länder baut man besten dadurch ab, indem man sie bereist.

Auf jeden Fall merkte man dem Land an, dass sich etwas Grundlegendes veränderte. Wahlhelfer aus allen Teilen Südafrikas bevölkerten die öffentlichen Plätze, Hotels und Shopping-Malls, boten Beratung und Informationsmaterial und leisteten Basis- und Aufklärungsarbeit in Sachen Demokratie. Niemand war so recht mit der neuen Situation vertraut, aber man spürte die Mühe, die sich alle Beteiligten gaben, diese einmalige Chance nicht dauerhaft zu verspielen und das Land nicht, wie viele unkend vorausgesehen haben wollten, im Chaos versinken zu lassen. Im Nachhinein weiß man, dass dieser Versuch halbwegs geglückt ist. Wir waren vor fünf Jahren zum letzten Mal in Südafrika und inzwischen sind viele Arbeitsplätze, die mit Service und Publikumskontakt im engeren und weiteren Sinn zu tun haben, will heißen von der Empfangsdame bis hinauf zum Hotelmanagement, mit Schwarzen besetzt, ein Umstand, der bei unserem ersten Besuch 1994 noch undenkbar war.

Was uns bereits bei unserem ersten Besuch in Südafrika so richtig umgehauen hat und seither immer wieder aufs Neue verzückt, war ein Besuch im Krüger Nationalpark und die unmittelbare Begegnung mit wilden Tieren. Für alle, die das noch nicht erlebt haben: Man fährt mit dem eigenen Auto, als europäischer Tourist natürlich mit einem Mietwagen, durch ein Gebiet, das so groß ist wie Rheinland Pfalz und trifft dort auf Giraffe, Löwe, Elefant und Co., die aber nicht wie derzeit inflationär im Fernsehen zu sehen, von sympathischen Tierpflegern gefüttert und deren Gehege täglich gereinigt werden, sondern tatsächlich in freier Wildbahn, nur von dünnem Autoblech und ein paar Verbundglasscheiben getrennt.

Ich kann das gar nicht so rechtschaffen beschreiben, aber es gibt kaum etwas spannenderes und gleichzeitig erhabeneres auf dieser Erde, als diese nahezu sprichwörtlichen Begegnungen der anderen Art, beispielsweise dann, wenn man nach einigen Stunden Autofahrt durch urwüchsigste Landschaft, in denen man kein einziges wildes Tier zu sehen bekommen hat, nicht einmal die kleinste Feldmaus, durch ein Stück Wald fährt und man sich plötzlich inmitten einer riesigen Elefantenherde wiederfindet, oder um eine Ecke biegt und sich einem ein Rhinozeros in den Weg stellt oder man nachts im Camp nicht schlafen kann, gar nicht schlafen mag, weil die Löwen brüllen oder man vom Abendessen zurückkommend einen fast zwei Meter langen Waran im Reetdach der Nachbarhütte verschwinden sieht oder ein wildgewordener Affe das Buch, das man gerade lesen möchte und für einen Augenblick unbeaufsichtigt auf dem Tisch hat liegen lassen, klaut und herzhaft hinein beißt, weil er glaubte, es handle sich um etwas zu fressen … WOW trifft’s nicht einmal annähernd.

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An einem regnerischen Wochenende im Frühjahr, Anfang der 90er Jahre habe ich mit einem cirka zwanzig Zentimeter langen Steinbohrer neben der Tür zu meinem Arbeitszimmer ein Loch durch die Wand gebohrt, um für mein neu erworbenes V90-Modem das Kabel durchzuführen, das ich aus dem Erdgeschoss von der Telefondose in mehreren, abenteuerlich verlegten Kabelschächten nach oben gezogen hatte. Als ich in den nächsten drei Stunden via t-online meinen ersten Internet-Zugang konfigurierte, fiel mir der Eröffnungssatz meiner Lieblings-Science-Fiction Serie Raumpatrouille – die fantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion aus meiner Jugend ein: „Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen.“

Aber wie das so ist, mit Märchen von übermorgen. Verglichen mit den Geschwindigkeiten, mit denen heutzutage Daten durch eine fette DSL-Leitung übers Netz jagen, war ein V90-Modem lediglich ein Bügeleisen auf der Steuerkonsole eines schnellen Raumkreuzers am Rande der Unendlichkeit.
Rücksturz zur Erde!

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Die Liebste war in ihrer Kindheit immer von Katzen umgeben und ihr sehnlichster Wunsch war es, dann, wenn wir einmal ein eigenes Haus besäßen, eine eigene Katze zu haben. Und weil eine Katze allein sich bestimmt fürchterlich gelangweilt hätte, schleppte im Winter 1994 eine Arbeitskollegin eine kleine Katze und einen kleinen Kater von einem schwäbischen Bauernhof an, die beide so menschenscheu waren, dass die Katze, nachdem sie geduckt die Transportbox verlassen hatte sofort in die nächste Ecke des Wohnzimmers rannte und dort versuchte, die Wand hochzuklettern. Ihr Bruder, der kleine Kater, hatte sich gar nicht erst aus der Box heraus getraut, also fingen wir die Katze wieder ein, steckten sie zurück in die Box, verarzteten unsere zerkratzten Arme und Hände mit Jod und Pflaster und sperrten die beiden Viecher erst einmal ins Arbeitszimmer, wo wir zwei Katzenklos und ausreichend Futter deponiert hatten.
Immer wenn wir ins Katzenzimmer kamen, waren die Fressnäpfe leer und die Katzenklos voll. Katze und Kater hatten sich hinter den Schränken verkrochen und ließen sich nicht ein einziges Mal blicken. In den Nächten veranstalteten sie wüste Verfolgungsjagden und weil wir es leid waren, die beiden immer nur zu hören, postierten wir auf einem Stativ unsere JVC-Videokamera – ja, so ein Monstrum, wie aus dem Film Back to the Future – und filmten die beiden dabei, wie sie fraßen und sich gegenzeitig jagten.
Am Abend betrachteten wir sie dann im Fernseher und waren hin- und hergerissen.

Nach ein paar Tagen hatten Katze und Kater, die übrigens namenlos geblieben sind und immer nur Katze und Kater hießen, so viel Vertrauen zu uns und unserer alten Hütte aufgebaut, dass wir sie aus dem Katzenzimmer entlassen konnten.
Bis Weihnachten strolchten die beiden schon im ganzen Haus herum und am Weihnachtsabend stolzierte Kater, im Maul ein Steak, das vom Abendessen übrig geblieben und nur unwesentlich kleiner war, als er selbst, ins Wohnzimmer, im Schlepptau seine Schwester, die laut maunzend zu sagen schien schaut mal, was wir in der Küche gefunden haben.
Uns blieb nichts anderes übrig, als das Steak in kleine Stücke zu zerteilen und an die Raubtiere zu verfüttern.

Später haben wir eine Katzenklappe in die Haustür gebaut und die beiden konnten entweder im Haus oder draußen zusammen mit zahlreichen Katzen aus der Nachbarschaft ein angemessenes Katzenleben führen. Abgesehen von ein paar Mäusen, Vögeln und sonstigem Getier, das die beiden ab und zu anschleppten, um zu bezeugen, wie lieb sie uns hatten, ein großer Spaß, auch natürlich für die Liebste und mich.
Leider ist nach ein paar Jahren der Kater von einem Auto angefahren worden. Er wurde vom Tierarzt zwar wieder notdürftig zusammengeflickt, ist dann aber ein paar Jahre später an den Folgen dieses Unfalls gestorben. Die Katze lebt noch heute. Sie schläft viel, verlässt kaum noch das Haus und manchmal haben wir den Eindruck, sie weiß nicht mehr so genau, wo sie sich befindet, wer sie ist und wenn ja, wie viele. Dann setzt sie sich in den Flur und schreit erbärmlich. Aber wenn man sie dann streichelt, wird sie wieder ruhig, fängt an zu schnurren und schläft weiter.

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Es geht um mein Leben. Es geht um mein Leben. Es geht um mein Leben. Es geht um mein Leben
Ich habe meinem Bruder ein ganzes Schulheft mit diesem Satz vollgeschrieben und ihm dieses Heft mit der Post geschickt. In jeder Zeile zwei Mal dieser Satz, immer und immer wieder, ein ganzes Schulheft voll. In einem Begleitbrief habe ich ihm empfohlen, ebenfalls ein Schulheft mit diesem Satz voll zu schreiben. Wenn ich das geschafft hatte, sollte er wohl auch dazu in der Lage sein. Ich war Mitte dreißig und zutiefst davon überzeugt, mit dieser schulmeisterlichen Maßnahme meine Schuldigkeit getan und meinen Bruder auf den richtigen Weg gebracht zu haben.
Im Vorfeld hatte mir seine Freundin die Ohren vollgejammert, mein Bruder sei nicht nur seit über zehn Jahren HIV positiv, sondern hätte auch noch eine ärztlich attestierte Gedächtnisschwäche und müsste immerzu daran erinnert werden, lebenserhaltende Medikamente zu nehmen und dies würde wohl dann am besten funktionieren, wenn mein vergesslicher Bruder ständig ein eingeschaltetes Handy bei sich trüge und sie, die Freundin, ihn immer dann, wenn er seine Pillen nehmen solle, anrief. Leider könnten weder sie noch er sich ein Handy leisten und ob ich nicht welche besorgen könnte.
Natürlich habe ich welche besorgt. Was konnte denn mein armer Bruder dafür, dass er so vergesslich war. Er hatte ja sogar vergessen, sich in seinem ebenfalls über dreißig Jahre währenden Leben einen Brotjob zu suchen.
In den nächsten Monaten hat also die Freundin meines Bruders drei Mal täglich meinen meist vor dem Fernseher sitzenden oder auf der Couch liegenden und Musik hörenden Bruder mit dem Handy angerufen, um ihn daran zu erinnern, seine Tabletten zu nehmen. Trotzig redete ich mir ein, er hätte bestimmt auch ohne Handy-Erinnerung daran gedacht, hätte er mal brav ein Schulheft mit meinen Merksatz vollgeschrieben.

Im August 1998 ist mein Bruder an den Folgen einer besonders aggressiven Form von Lymphdrüsenkrebs mit 35 Jahren gestorben. Leider war es uns beiden zu Lebzeiten nicht vergönnt, halbwegs zueinander zu finden. Inzwischen bedauere ich diesen Umstand, weil es doch zahlreiche, funktionierende Geschwisterbeziehungen in meinem sozialen Umfeld gibt und ich sehe, wie bereichernd diese sein können. Andererseits hätte entweder ich mich oder mein Bruder sich als Persönlichkeit wesentlich verändern müssen oder wir uns beide vielleicht nur ein Stück weit. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass wir uns heute, im gesetzteren Alter besser verstünden, als damals in „unseren besten Jahren“. Aber das bleibt natürlich reine Spekulation.

Fortsetzung demnächst in der Kategorie AxeAgeRetro.

7 thoughts on “AxeAgeRetro – die 90er Jahre

  1. Der Emil sagt:

    Das … das … das ist ja eine ganze Lebensgeschichte. Zwei, drei, vier – sogar fünf Lebensgeschichten, wenn ich Katze und Kater und Frau und Bruder mitzähle.

    Nochmal lesen und nochmal und nochmal.

    (Irgendwie bin ich beim Text an Erwin Strittmatter erinnert.)

  2. Hardy sagt:

    Feiner Artikel!! Nur ein wenig schade ist es um die Treppe zum Stockwerkeigentum..man konnte leicht angetrunkene Westfalen sehr schön die Stufen hinauf schaffen…;-)))

  3. wildgans sagt:

    …und mal neben dem Schlot übernachten
    ….und der kleine Kater rast samt Steak über dich
    …und der vergessliche tote Bruder wandert dir durch die Träume
    …solche Lebensräume….
    …sich wohl bewahren….
    …Lebensspurensofas sind was wunderbares!

  4. Sofasophia sagt:

    ein sehr schöner artikel, axel. ich habe ihn sehr gerne gelesen. eine reise in die vergangenheit UND eine reise in die zukunft.
    (so einen abenteuerlichen kabelverlegebau gibts auch auf dem einsamen gehöft, nachdem ich letztes jahr dort eingezogen war.)
    bei mir ist auch fast alles sonstwie zu mir gekommen. (nur bett und sofa: da bin ich gerne auf was neuangeschafftem, das noch niemand sonst „besetzt“ hat).
    bin gespannt auf die fortsetzung.

  5. […] AxeAgeRetro – die 90er Jahre „Als wir vor gut zehn Jahren das Erdgeschoss dazu gekauft haben, hat uns der Notar eröffnet, dass wir seit langer Zeit der einzige und somit letzte Fall von Stockwerkseigentum in seinem Notariatsgebiet waren. Im Grundbuch waren obskure Wohnrechte eingetragen von Leuten, die längst gestorben oder nach Amerika ausgewandert waren. Eine dieser Grundbucheintragungen bescheinigte dem Eingetragenen beispielsweise einen Schlafplatz neben dem Schlot.“ […]

  6. […] noch Axel Scherm über die Neunziger Jahre, Stockwerkeigentum und Geschwister. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Erzählt mehr Geschichten! Wie Axel zum Beispiel. So […]

  7. […] Die 90er Jahre […]

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