R.I.P. Seve

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07.05.2011 von axeage

Ballesteros, aufgewachsen in den armen Verhältnissen der Franco-Diktatur, hatte das Golfen am Strand von Kantabrien erlernt, nicht auf dem gehegten Rasen eines Edelklubs – und so spielte er dann auch: unkonventionell, phantasiereich, so mitreißend wie keiner vor ihm und keiner danach.

Heute ist Severiano (Seve) Ballesteros an einem Gehirntumor gestorben. Er hatte am gleichen Tag Geburtstag wie ich, war allerdings vier Jahre älter. Ich habe diesen stolzen Spanier sehr gemocht. Bei der Chemapol Trophy Czech Open 1994 in Marienbad habe ich ihn einst live gesehen. Kurz vor dem Start ist er mir im Clubhaus über den Weg gelaufen und ich habe ihn nach der Uhrzeit gefragt. Er hat bereitwillig und sehr höflich Auskunft gegeben. Ich bin vor Stolz fast geplatzt.

Wer mehr über Seve, den Spanier wissen möchte, lese bitte in der Nachbarschaft bei Kiki.

2 thoughts on “R.I.P. Seve

  1. hardy sagt:

    ..auch ich durfte SEVE mal live erleben,es war 1999 bei den Linde german masters in Köln-Pulheim.Die Eleganz und Leichtigkeit mit der er den kleinen weißen Ball behandelte war beeindruckend! Der Golfsport verliert mit ihm einen ganz großen.R.I.P!

  2. Kiki sagt:

    Was für eine schöne Anekdote. Danke!

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