Die unerträgliche Leichtigkeit des Tretens

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11.06.2010 von axeage

Seit in dieser Woche der Sommer Einzug gehalten hat, fahre ich mit dem Rad zur Arbeit. Gut siebzehn Kilometer, fast ausschließlich auf Radwegen, ein Stückchen durch den Wald, ein paar Kilometer auf Schotter, durch den Pfarrgarten einer kleinen Gemeinde und ab und zu für ein paar Meter auf einem Gehweg.
Das Ganze mit meinem Fahrrad von Triumph – 21 Gang Kettenschaltung und Altherrenlenker – ist mehr oder weniger anstrengend, dürfte aber insgesamt doch gerne etwas weniger anstrengend sein.

Axe mit AxeBike

Nun hat sich ein Kollege, der ungefähr die gleiche Strecke zurückzulegen hat, aber ungleich sportlicher ist, als ich, so ein neumodisches Pedelec gekauft, also ein Fahrrad, das mit einem batteriebetriebenen Hilfsmotor ausgestattet ist und den Fahrer in drei Stufen – je nach Gelände und Hanglage – beim Treten unterstützt.

Pedelec mit Mittelmotor

Musste ich natürlich sofort einmal ausprobieren und ich muss sagen, es ist schon begeisternd, selbst steile Berge halbwegs entspannt in der höchsten Unterstützungsstufe hochzufahren.
Hmm, ich glaube, ich komme nicht umhin, mir über kurz oder lang auch so ein Wunderwerk der Technik anzuschaffen.

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5 Kommentare zu “Die unerträgliche Leichtigkeit des Tretens

  1. irgendlink sagt:

    Hab ich auch schon bewundert, die Dinger. Gefahren noch nie. Für den Arbeitsweg im Land der Steckdosen sollen sie bestens geeignet sein. Aber fürs Langstreckenradeln, tagelang in Europas Outback, leider nicht.

  2. wils sagt:

    Fahr mit so einem Pedelec (meins ist ein Flyer) schon seit 4 Jahren täglich zur Arbeit und zurück, viermal am Tag, Sommer wie Winter. Einfach genial.

  3. wils sagt:

    Und noch was. Die Sportklamotten brauchst du mit einem Pedelec nicht mehr 😉

  4. axeage sagt:

    @irgendlink und wils
    Mensch Jungs, Ihr macht es mir wirklich nicht leicht. Ich würde ja gern so ein Ding kaufen, aber das liebe Geld. Ich glaube, ich warte noch ein wenig, bis es halbwegs bezahlbare Systeme gibt, die den Akku im Rollbetrieb auch wieder aufladen.
    Oder soll ich doch jetzt schon?

  5. wils sagt:

    Der einzigste Nachteil eines Pedelecs ist die Reichweite des Akkus. Ich komm mit einer Ladung maximal 55km wenn ich „Akku schonend“ fahre, 40km wenn ich mich gnadenlos schieben lasse und alles überhole was sich auf dem Radweg bewegt. Die Ladezeit für die nächsten 40 km sind dann 4-5 Stunden.
    Wenn dich das nicht stört, würde ich sofort zuschlagen. Es gibt übrigens bei Flyer und Kalkhoff Modelle, die erst bei 40 km die Unterstützung abschalten. Das wäre das richtige für dich für deine 17km Strecke.
    Das Laden vom Akku über die Bremsenergie ist schon auf dem Markt, aber noch nicht ausgereift.

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