Blaue Tage

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10.01.2010 von axeage

Es ist tatsächlich Winter geworden, wenn auch nicht pünktlich zu Weihnachten. Das morgendliche Weckgeräusch wird vom Schneeschippen der Nachbarn verursacht. Die sind immer besonders beflissen und schippen bereits kurz nach sieben Uhr den Gehsteig, so, wie es die Gehsteigsäuberungsgemeindedurchführungsverordnung verlangt.

Winter auf'm Land

Ich habe derzeit Urlaub, dreh‘ mich immer erst noch drei Mal im Bett herum und befreie erst kurz vor Mittag oder am frühen Nachmittag den Gehsteig vom Schnee. Doch, ich fürchte den Tag, an dem der Gehsteigsäuberungsgemeindedurchführungsverordnung-Vollzugsbeamte an meiner Tür klopft, mich an meine Gehsteigsäuberungsdurchführungspflicht erinnert und mir eine saftige Gehsteigsäuberungsdurchführungs-Pflichtverletzungsstrafe aufbrummt.

Ansonsten sind diese blauen Tage nach Weihnachten recht beschaulich. Don Alphonso beschreibt in seinem heutigen Posting sehr fein, wie die Farben dieser Tage wirken. Farben, die eigentlich keine sind, das Auge einem aber ein Schnippchen schlägt, weil der Mensch offensichtlich Farben braucht und das Grau und das neblige Weiß in Blau, zumindest in Graublau verwandelt.

Apropos Blau: Vischers Blues Jam, der Verein, dem ich seit seiner Gründung angehöre, hat das Bluesjahr wieder mit einem wunderbaren Jahresfest eröffnet. Die Liebste hat zusammen mit der Nichte gekocht und einer der besten Nürnberger Gitarristen – Keili Keilhofer – ist zusammen mit einem der innovativsten Nürnberger Sänger – Franz Hajak – in unserem kleinen Bluesclub aufgetreten.
Es war großartig und wenn der inzwischen leider etwas abgedroschene Ausspruch Blues ist nicht nur Musik, sondern eine Lebenseinstellung eine personifizierte Entsprechung hat, dann mit Franz und Keili.

Franz Hajak und Keili Keilhofer bei Vischers Blues Jam

Morgen sind die blauen Tagen wieder vorbei. Büro statt Blues.
Na wenigstens die Mieze kann liegen bleiben.

Blue Days forever

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5 Kommentare zu “Blaue Tage

  1. Hardy sagt:

    …finde es wird mal wieder Zeit den blauen Tagen einen ebensolchen Zustand hinzuzufügen…so mit ein bis drei Kaltgetränken,leckerer Kocherei und spannenden „its in the game“ Duellen am Rechner…
    Gruß Hardy

  2. axeage sagt:

    @Hardy
    Wie ein bis drei Kaltgetränke? Pro Stunde meinst Du doch sicher?
    „its in the game“ spiele ich übrigens nur noch, wenn ich gewinne!!
    Gruß, Axel

  3. Hardy sagt:

    …selbstverständlich pro Stunde! Da regt mich ja schon die Frage auf!;-))…
    what about Februar?
    Gruß Hardy
    P.S:Ich bevorzuge mitlerweile das Kaltgetränk eines regionalen Anbieters! Sehr köstlich!
    http://www.moritz-fiege.de/Bier-Genuss.3.0.html

  4. axeage sagt:

    @Hardy
    Alte Bauernregel:
    Steht Hardy im Februar vor der Tür,
    hat im Gepäck er Fiege-Bier.

  5. Hardy sagt:

    „Pils-Biere (…) weich im Antrunk und bescheren ein weiches, ausgewogenes Geschmackserlebnis. Das kräftige, kernige Pils hat eine ausgeprägte Hopfenblume, eine angenehme, abgerundete Bittere. Im Nachtrunk klingt ein hopfenbetontes Pils harmonisch aus.“

    Bis heute wußte ich nicht das es sowas wie „Antrunk“ und „Nachtrunk“ gibt…aber man lernt ja nicht aus,selbst als erfahrener Biertrinker…

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