Philip Roth – Täuschung

Ganz schwer, in das Büchlein reinzukommen, weil es fast ausschließlich aus Dialogen besteht und weil man manchmal nicht weiß, wer mit wem …

Aber die Dialoge sind blitzgescheit, witzig, eigen. Deshalb bleib’ ich dran.

„Ich fühle mich, als hätte ich keine Fotze. Ich habe meine Fotze heute zu Hause gelassen. Ich möchte nicht an sie erinnert werden.“
„In Ordnung.“
„Willst Du, dass ich gehe?“
„Kaum, Du bist heute ja wieder den Tränen nahe.“
„Ich fühle mich wirklich ein bisschen weinerlich, ja. Kann ich was zu essen haben?“
„Also, es gibt ein paar Erdbeeren und ein paar Melonen, und es gibt etwas Brot, und es gibt Wein, und es gibt Marihuana.“
„Kann ich bitte von allem ein bisschen haben?“

Philip Roth – Täuschung

3 Antworten zu „Philip Roth – Täuschung“

  1. Christoph Wesemann sagt:

    Axel, ich biete Dir eine Wette an: Ich sage, Mr. Roth wird nie den Literaturnobelpreis bekommen. Hältst Du dagegen?

    Ich empfehle eine schöne Kolumne zu diesem Thema: Lauter Irre!.

    Hat Martenstein geschrieben, und der Kerl ist ja auch nicht der schlechteste Kolumnist.
    Aber ehrlich gesagt, will ich nur mal probieren, ob ich einen Hyperlink hinkriege. Zitter, zitter.

  2. Christoph Wesemann sagt:

    Hat geklappt. *stolz* Ich brauche trotzdem mal schnell den Schlüssel, weil bei Lauter Irre das Ausrufezeichen fehlt. Sonst muss ich durchs Kellerfenster rein.

    Gibt es eigentlich so etwas wie Blogfriedensbruch?

  3. axeage sagt:

    Christoph,
    nö, nö, da halte ich nicht dagegen, schon, weil ich der Meinung bin, dass John Updike den Preis viel eher verdient hätte. Aber wenn man nach Martenstein geht, wird Updike den Preis wahrscheinlich auch nicht bekommen – schade .

    Der LINK war übrigens im Nirvana verschwunden. Ich habe ihn wieder hergestellt und aus um das Ausrufezeichen ergänzt.

    Apropos Blogfriedensbruch – ich habe ja noch einen Schlüssel von Dir. Da bringst Du mich glatt auf eine Idee …

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