Wenn ich mir überlege, was ich mit meiner Band alles aufbauen muss, damit wir ordentlich Musik machen können. Ich denke mir dann manchmal, wie schön es doch wäre, hätte man sein Instrument ständig bei sich und könnte einfach so losmusizieren. Nun, derartiges ist wohl nur A Capella Gruppen vorbehalten, die haben ihr „Instrument“ immer am Mann, wenngleich sich das Bühnenbild dann allerdings vergleichsweise armselig präsentiert – es stehen halt nur ein paar Mikrofone herum.
Gestern waren die Liebste und ich auf einem solchen Konzert. Die acht Mikrofone, die da auf der Bühne des Karstadt Kulturcafes herumstanden, wurden von Ladysmith Black Mambazo aus Südafrika benutzt und obwohl ich eigentlich überhaupt kein Fan von A Capella Musik bin, so ist diese Band doch etwas ganz besonderes.
Wir haben sie zum ersten Mal vor gut zwanzig Jahren bei der Graceland-Tour zusammen mit Paul Simon in Würzburg auf einem Afrika-Festival gesehen und waren total begeistert. Es ist nicht allein der Gesang, der auch schon mal ein Geräusch, ein Grunzen, ein Schnalzen, ein Glucksen sein kann, nein, es sind vor allem auch die Gesten, die Bewegungen, der Tanz, die heißere Stimme des Chefs, Joseph Shabalala, der die meisten Strophen einleitet und dann gewaltig von sieben Männerstimmen unterstützt und getragen wird – die meisten davon stammen übrigens von seinen Söhnen. Das alles ist wunderbar anzuschauen, mitreißend choreografiert und dann, wenn der Chor stimmgewaltig einsetzt auch schon mal für Gänsehaut oder einen Schauer über den Rücken gut.
Ich gestehe, am Anfang war ich skeptisch, ob ich einen ganzen Musikabend ohne „echtes“ Instrument ertragen würde, aber es war ein außergewöhnlich schönes Konzert, nicht nur fürs Ohr, sondern eben auch fürs Auge.
Balladen wechselten sich ab mit typisch afrikanischem Groove – oft sogar mehrfach in einem Lied. Die Jungs haben bewiesen, dass A Capella mitnichten langweilig sein muss und selbst eine exotische Sprache wie Zulu dazu geeignet ist, eingängige, groovige Musik zu machen. Wer afrikanische Musik mag, der wurde jedenfalls bestens bedient . Ja und der Kauf einer CD war natürlich Pflicht.
Verfasst von axeage
Das andere Ich eines Mafiosi besiegelt dann auch das erwähnte „bittere Ende“ von GoodFellas. Henry Hill zeigt sich in der letzten Szene des Films als ein vom amerikanischen Zeugenschutzprogramm begünstigter Verräter, der zum Kleinbürger degradiert die Zeitung vor seinem Kleinbürgerhaus aufhebt und seinem Gangsterleben nachtrauert.
Verfasst von axeage
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