29.10.2007
Meine Schwester heißt Polyester, die lutscht nun schon bald neun Jahre immer denselben gelben Plastikbonbon, das ist eben Spitzenware …
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Lord und Lady Hesketh-Fortescue, Besitzer des Landsitzes North-Cothelstone Hall …
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Ich mach’ mein Jodeldiplom, da hab ich was in der Hand, wenn die Kinder aus dem Haus sind – da hab ich was eigenes …
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Erst schmücken wir den Baum, dann essen wir Abendbrot, dann gucken wir die Weihnachtssendung auf dem Ersten, dann packen wir die Geschenke aus und dann machen wir’s uns richtig gemütlich.
Liebe Evelyn,
Dein Timing war immer perfekt gewesen, nur heute hast Du die Reihenfolge nicht eingehalten.
Na warte.
Loriot, 29.10.2007
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Verfasst von axeage
29.10.2007
Also über die Jahre bin ich ein richtiger Fan geworden, von Herrn Kommissar Thiel und dem Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne, deren Hassliebe in der Sendereihe Tatort ein paar Mal im Jahr beleuchtet wird.
Gestern Abend haben die beiden im Milieu schlagender Studentenverbindungen ermittelt und Herr Kommissar hat dabei ein paar ganz dunkle Kapitel in der Vergangenheit von Herrn Professor aufgeschlagen. Letzterer war nämlich in seiner Studentenzeit ein eifriger Corpsstudent und ein begnadeter Fechter obendrein, was ihm den Spitznamen Zorro einbrachte. Jedenfalls waren dem Herrn Studenten und späteren Professor die Regeln der Mensur ein wenig zu eng ausgelegt, was ihn in die Hände eines „Fight Clubs“ trieb, in der die Kämpfe mit Säbel und nacktem Oberkörper ausgefochten wurden und in der auch nicht davor zurückgeschreckt wurde, das eine ums andere Duell mit alten Vorderladern auszutragen.
Bei einem solchen Duell ist dann tatsächlich einer umgekommen, den man ganz schnell in einem Münsteraner Wäldchen verscharrte. Aber Kaninchenbauten und ein neugieriger Stöckchen-Apportierhund brachten nach zehn Jahren die Leiche wieder ans Tageslicht. Und Herr Professor, der nach einem schlimmen Fechtunfall nie mehr bei der Studentenverbindung gesehen ward, kümmert sich eigenhändig, mit Degen, Faust und reichlich burschenschaftlichem Hintergrundwissen ausgestattet, höchstpersönlich um die Aufklärung des Falles.
Aber was wäre ein Thiel-Boerne-Tatort ohne seine liebenswerten Randfiguren nebst Running-Gags?
Zum Beispiel die kleinwüchsige Assistentin des Professors, Alberich, der er rät, sich alsbald um ein eigenes kleines Chefsesselchen zu kümmern, weil es sein könnte, dass er, frisch protegiert, eine in Aussicht gestellte Stellung bei der Charité annimmt. Ja oder der Taxi fahrende Vater des Kommissars, der mit Herzproblemen im Krankenhaus liegt, aber das Kiffen nicht sein lassen mag. Die hübsche, blonde Kommissar-Assistentin, die sich für keine Arbeit zu schade ist und last but not least das Mannweib von Staatsanwältin, die (der) privat immer genau dort auftaucht, wo man sie (ihn) am wenigsten vermutet, um dort für reichlich Unruhe zu sorgen.
Ganz klassisch kam es dann gestern kurz nach halb zehn zum Showdown. Der vermeintliche Mörder forderte von Herrn Professor Boerne Satisfaktion. Die wurde ihm gewährt und dabei kam dann die ganze Wahrheit ans Licht. Der Mörder wird im letzten Augenblick am Selbstmord gehindert und zum Schluss ist alles wieder beim Alten: Vater Thiel fährt Taxi, Alberich und Blondie machen die Drecksarbeit für ihre Dienstherren und Thiel und Boerne begraben Flaschenbier saufend die Vergangenheit in einer alten Seemanskiste.
Köstlich !
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Verfasst von axeage
26.10.2007
Tja, was soll ich jetzt sagen, nachdem ich alle, aber auch wirklich alle Kritiken über die neue Sendung im Internet gelesen habe?
Spiegel Online resümiert: Mit diesem Zweiten sieht Schmidt besser aus. Gar nicht dieser Meinung ist WeltOnline, die beklagen (natürlich), wer Schmidt einschaltet, kriegt den Pocher dazu – als kalorienarme Sättigungsbeilage mit abführender…, nein, wir wollen uns nicht auf Niveau von Schmidts neuem Stichwortgeber begeben, und auch bei suedeutsche.de kommt der neue Mann nicht gut weg und wird dort lediglich als eine Art getunter Manuel Andrack gesehen, mit Witzerzählfunktion, dem Schmidt ab und zu Stöckchen zuwirft, die er nicht immer fehlerfrei apportierte.
FAZ.NET stellt 15 (in Worten fünfzehn) wichtige (die FAZ behauptet, die wichtigsten) Fragen und kommt zu dem Schluss, die beiden hätten lieber etwas länger trainieren sollen, als ständig Interviews zu geben. Einzig die Netzeitung kann der Sendung etwas Positives abgewinnen und gelangt zu der Erkenntnis: „Schmidt & Pocher“ ist zusammen doch erheblich lustiger als die Summe seiner Teile.
Also Recht haben sie irgendwie alle, und ob der Sideman jetzt Feuerstein, Andrack oder Pocher heißt, ist doch nun wirklich völlig wurscht. Ohne einen solchen scheint es bei Schmidt offensichtlich nicht zu gehen, weil er einfach am besten ist, wenn er sich mit jemandem unterhält. Ja gut, das könnte man auch mit einem Studiogast lösen, der etwas länger als vier Minuten weilt, aber den könnte Harald nicht so schön fertig machen, wie den ollen Oli. Ne, ne, das passt schon so: den Pocher als Mann fürs Grobe – das geht völlig in Ordnung.
Und um Harald braucht man sich ja nun wirklich keine Sorgen machen, find’ ich. Wenn der beim Ersten in den Sack haut (und es sieht ja ganz danach aus), bleibt ihm immer noch die Bühne. Dort finde ich ihn sowieso am Besten aufgehoben.
Zum Schluss noch ein LINK auf eines meiner derzeitigen Lieblings-Weblogs: In ihrem Podcast beschreibt Ute Hamelmann (alias Schnutinger) wohl am treffendsten, wie Pidt und Schmocher auf die meisten Zuschauer gewirkt haben dürften.
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Verfasst von axeage
25.10.2007
Wer mir sagen kann, was sich hinter dem Geräusch verbirgt, nimmt an einer Verlosung meiner (hoffentlich bis Weihnachten fertiggestellten) User-Manual-Blues-CD teil.
Also Lautsprecher anklicken und raten.

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Musik |
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Verfasst von axeage
25.10.2007
Zehn E-Mails habe ich wegen meines verlorengegangenen Golfbags an die südafrikanische Fluglinie NATIONWIDE geschrieben und nie eine Antwort erhalten. Nach einem Telefonat mit der deutschen Vertretung in Gummersbach, bekam ich E-Mail-Adresse und Fax-Nummer des zuständigen Managers und erst als ich sämtliche Unterlagen gefaxt hatte, erhielt ich gestern Abend einen Rückruf, mein Golfbag wäre bereits am 3. Oktober zum Flughafen Gatwick in London geschickt worden und harre dort seither weiterer Anweisungen.
Welche Anweisungen, wollte ich gar nicht wissen, denn eine solche Diskussion in Englisch zu führen, stellte ich mir zu anstrengend vor, und überhaupt hatte ich bereits am Flughafen in Johannesburg mit dem zuständigen Sachbearbeiter vereinbart, dass das Gepäckstück zu mir nach Hause geschickt werden sollte.
Jedenfalls stellte sich heraus, dass keine meiner E-Mails angekommen war, weil diese (reichlich mit PDF- und JPG-Anlagen versehen), offensichtlich von Spam-Filtern abgegriffen worden waren.
Jetzt bin ich mal gespannt, wieviele Faxe ich noch schicken muss, damit veranlasst wird, dass meine heiligen Golfschläger hier im alten Simmelsdorf ankommen.
… to be continued
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Golf, Urlaub |
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Verfasst von axeage
17.10.2007

Dass man seinen Schutzengel nicht ungestraft vernachlässigen darf, habe ich heute morgen lernen müssen.
Über drei Wochen sind wir auf unserer Südafrika-Reise auf der falschen Straßenseite, mit dem Lenkrad und der Gangschaltung auf der falschen Seite über Land gefahren und dank des kleinen Schutzengels, der am Spiegel hing, ist alles gut gegangen und nichts passiert.

Gestern abend hat mir meine Frau den Engel zurückgegeben, damit ich ihn wieder in mein Auto hänge, was ich allerdings vergessen habe. Prompt habe ich heute morgen den Zaun meines Nachbarn angefahren und die beiden linken Türen nebst Kotflügel verdellt.
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Alltag, Urlaub |
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Verfasst von axeage
14.10.2007
Leider gab es weder in Hermanus, noch im Krüger Park ordentliche Internetzugänge.
Also hier, kurz vor unserer Heimreise heute abend, noch ein paar schöne Bilder von Wal, Wilddogs, Elefant, Nashorn und Löwe.
Was uns besonders gefreut hat ist, dass sich offensichtlich die Wilddogs wieder vermehrt haben. Bei unserem letzten Besuch im Park gab es keine zu sehen und in den Camps hingen überall Aufrufe, zu melden, wenn man welche gesehen hatte.





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Urlaub |
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Verfasst von axeage