Meine Fresse, jetzt lasst doch mal das Pferd im Dorf und dem armen, behinderten Mann seine Freude. Online-Durchsuchung, wenn ich das schon höre. Wer, um Himmels Willen soll denn der Bundesregierung einen Trojaner basteln, der nicht sofort (wahrscheinlich noch bevor er im Umlauf ist) von den gängigen Virenwächtern und Feuerwänden dieser Welt erkannt und abgeblockt würde?
Und wer sollte die Qualität eines solchen Trojaners beurteilen? Ronald Pofalla vielleicht oder andere superinformierte Politiker, die größtenteils nicht einmal wissen, was ein Browser ist?
Mir kommt das alles vor, wie bei Monty Pythons Ritter der Kokosnuss, wenn das trojanische Pferd umständlich in die feindliche Burg bugsiert wird und als es endlich drin und das Tor geschlossen ist, haben die Angreifer vergessen, jemanden in das Pferd zu setzen. Im nächsten Augenblick wird das Pferd mit einer überdimensionalen Schleuder auf die Belagerer zurückkatapultiert.
Das einzige, was die Aktion des Rollstuhlfahrers höchstwahrscheinlich bewirken wird, ist ein programmiertechnisches Wettrüsten und die Vergabe eines neuen Gütesiegels der Softwareindustrie.

05.09.2007 um 13:44
Ich glaub´daß die Bundestrojaner längst unterwegs sind auch bei Dir lieber Axel!!!
Die ganze Diskussion soll doch nur den Boden bereiten für Dinge, die längst existieren!.
Ich schicke jedenfalls weiterhin meine Steuererklärung per Post!!
Mit subversiven Grüßen,
Stefan
13.09.2007 um 11:17
Ich bin nachwievor der Meinung, den Bundestrojaner wird es niemals geben. Der Staat kann sich einen Programmierer, der so etwas programmieren könnte, gar nicht leisten. So einer geht lieber zur „Konkurrenz“, will heißen in die Privatwirtschaft oder zur Mafia.
In dem Fall dürfen sich die Serverparks und Netzwerke der Bundesregierung warm anziehen!