Am vergangenen Wochenende in einer rotwein-seligen Runde, nach einer mehr als gelungenen Gartenparty, habe ich mich bis in die frühen Morgenstunden in folgende These verrannt:
Religion (Opium fürs Volk) könnte auf jeglichen klerikalen Schnickschnack verzichten, wenn sie sich auf die folgenden Kernaspekte konzentrieren würde:
- Bedingungslose Akzeptanz einer höheren Macht
- Radikale Anwendung des kategorischen Imperativs
Den meisten der Restpartygäste war diese, meine Weltreligions-Definition dann allerdings doch zu sehr (auf das Wesentliche) reduziert.
Also weiterhin Opium fürs Volk.
Ich blieb beim Rotwein.